Grundzüge der Informatik II

Bei dieser Vorlesung handelt es sich um die Fortsetzung der Vorlesung "Grundzüge der Informatik I". Dort wurden wesentliche Konzepte zur Beschreibung von Programmiersprachen betrachtet, die dann bei der Definition der PASCAL-ähnlichen Sprache PROSA exemplarisch angewendet wurden. Damit sind die Grundlagen zur Entwicklung und Beschreibung von Algorithmen in höheren Programmiersprachen gelegt worden.

In den "Grundzügen der Informatik II" geht es nun um die Behandlung der Frage, wie letztendlich ein in einer höheren Programmiersprache geschriebenes Programm auf einem Rechner ausgeführt wird. Dazu wird zunächst ein hypothetischer Rechner RESA eingeführt, der ein mathematisches Modell eines Assembler-programmierbaren Rechners ist, und es wird die Übersetzung von PROSA-Programmen in die Sprache dieses Rechners behandelt. Dieser Teil der Vorlesung beruht auf Kapitel 5 und 7 des Buches:

J. Loeckx, K. Mehlhorn, R. Wilhelm:
Grundlagen der Programmiersprachen
Teubner, Stuttgart, 1986.
Im zweiten Teil dieser Vorlesung geht es dann darum, den Aufbau und die Funktionsweise real existierender Rechner kennenzulernen. Als einführende Literatur zu diesem Teil der Vorlesung können Kapitel 4 und 5 des folgenden Buches dienen:
L. Goldschlager, A. Lister:
Informatik - eine moderne Einführung
Hanser Verlag München Wien 1990.
Zu diesem Teil der Vorlesung existiert auch ein Skript.